Initiative Industrieland Deutschland stärken - aus der Krise in die Wachstumsoffensive
Anzeigen Motiv "Echte Werte" / Kirchoff
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Nach neuen Wachstumschancen wird dringend gesucht. Doch wo und wie entsteht Wachstum? Wachstum entsteht nicht durch staatlichen oder privaten Konsum, sondern durch die Entwicklung und Produktion von Gütern und Dienstleistungen.
Die Wirtschafts- und Finanzkrise führte zu einer drastisch steigenden Staatsverschuldung. Vorübergehend gab es dazu keine Alternative. Aber es stellt sich die Frage: Wie kommen wir nach der Krise von dem immensen Schuldenberg wieder herunter?
Es gibt überhaupt nur drei Wege: die staatlichen Einnahmen steigern, die Staatsausgaben senken oder eine Offensivstrategie für mehr Wachstum. Höhere Steuern, um die Einnahmen zu steigern, verbieten sich, weil sie das Wachstum bremsen. Die Steuer- und Abgabenquote gerade der Leistungsträger in unserer Gesellschaft ist jetzt schon eine Motivationsbremse. Wachstum erfordert aber das genaue Gegenteil: einen Motivationsschub. Die staatlichen Ausgaben müssen und können gekürzt werden. Es hapert nicht an den Möglichkeiten, allerdings am politischen Willen. Allein über Sparen aber wird der Schuldenabbau politisch nicht machbar sein.
Der gesellschafts- und sozialpolitisch verträglichste Weg führt über eine Wachstumsoffensive. Der Weg aus der Krise muss das Industrieland Deutschland auf einen nachhaltig höheren Wachstumspfad führen. Deutschland kann mehr! Unser Wachstumspotenzial, unsere Möglichkeiten sind viel größer als die Wachstumsraten, die wir in den letzten 10 bis 15 Jahren hatten. Dabei ist höheres Wachstum kein ökonomischer Selbstzweck. Die deutsche Industrie stellt mit ihren Technologien die Lösungen und Antworten für die globalen Herausforderungen für Mensch und Natur bereit. Dazu zählen Mega-Trends wie zum Beispiel die Demographie, die Urbanisierung oder die Klimaerwärmung.

- Executive Summary, 15. Juni 2009
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